3 Design-Trends der Ambiente 2016

By carsten, 22. April 2016

Auch in diesem Februar war es wieder soweit: Vom 12.02. bis 16.02.2016 öffnete die Ambiente Messe in Frankfurt ihre Tore und wir von Bleywaren waren für euch mit dabei. Ambiente, das heißt vor allem alte Bekannte treffen, stöbern, staunen, viele Besprechungen, tolle Neuheiten und Design-Trends entdecken und latschen, latschen, latschen. Deswegen sind bequeme Schuhe und gute Verpflegung auch ein absolutes Muss.

Auf der Suche nach dem Trend!

Eine der spannendsten Fragen, die einem auf solch einer wichtigen Messe wie der Ambiente in Frankfurt immer wieder in den Sinn kommt, ist die Frage, nach den entscheidenden Trendbewegungen – vor allem in Bezug auf Design, Farbvariationen und Materialien. Erstmalig nahmen wir in diesem Jahr an einer – von den Studierenden der Fontys University of Applied Science im niederländischen Tilburg organisierten – Trendtour teil. Von den in Tilburg ausgebildeten Trendwatchern erhielten wir vor allem in Hinblick auf aktuelle Designneuheiten viele interessante Denkanstöße.

Designtrends 2016

Making Space, die Ruhe liegt im Einfachen.

Durch Symmetrie, Einfachheit und klare Strukturen wird ein Kontrast zur reizüberfluteten Welt geschaffen. Das gibt uns Sicherheit und innere Ruhe. Die prägenden Designmerkmale sind hierbei Purismus, Gradlinigkeit und Einfachheit, mit dem Ziel Ordnung und Harmonie zu schaffen. nud_collection_designlampen_pendelleuchten_stoffkabel_textilkabel_installation_küche_dekoration_deko

Minimalistische Pendelleuchten mit Glühbirnen

Viele der neu designten Objekte haben unterschiedlichste Verwendungszwecke, um die Größe, die Ordnung und die Einfachheit des Raumes beizubehalten.

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Quelle: ambiente-blog

Daily Fling, die Versüßung des Alltags.

Dieser Trend beschreibt Alltagsgegenstände oder Objekte, die einen gewissen Twist haben, etwas Besonderes, Verspieltes. Dieser Trend kann als Antwort auf die aktuellen gesellschaftlichen Umstände gesehen werden. Denn niemals zuvor war es so wichtig erfolgreich zu sein, perfekt zu funktionieren und seine beste Seite zu präsentieren. Dadurch entsteht ein immenser Druck, der durch den ständigen Vergleich mit anderen – vor allem durch die sozialen Medien – noch zusätzlich angefeuert wird. Ein schönes Mittel gegen den Druck ist ein kurzes Staunen, ein Schmunzeln oder im besten Fall sogar ein Lachen. Genau das versuchen diese Trendobjekte! Sie versuchen, unseren Alltag zu entschleunigen, uns zu überraschen und uns auf stilvolle Art und Weise ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Designkennzeichen sind hierbei Unvorhersehbarkeit, Wandelbarkeit und Innovation.

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Quelle: ambientetrends

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Quelle: ambientetrends

Natürlichkeit, die Schönheit liegt im Unperfekten.

Durch die moderne Technologie wurde in der Produktion von Konsumgütern ein hohes Maß an Gleichförmigkeit und Perfektion erreicht. Dies lässt bei vielen Menschen ein großes Verlangen nach Natürlichket und Inperfektion entstehen. Der aktuell zu beobachtende Gegentrend geht stark in diese Richtung, weg von der Gleichförmigkeit von Massenprodukten hin zur schönen Unregelmäßigket natürlicher Werkstoffe. Auch werden die Farben und Formen von Alltagsgegenständen verstärkt durch die Natur inspiriert. Eine große Rolle in diesem Zusammenhang spielt auch die Nachhaltigkeit. So werden vermehrt nachwachsende Rohstoffe verwendet und es wird Wert auf eine ökologische Herstellung gelegt.

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Quelle: ambientetrends

Die Farbtrends, von natürlich bis knallbunt!

Bei den Farbtrends ließen sich zwei wichtige Strömungen erkennen. Zum einen werden die Produktpaletten der Hersteller immmer bunter und farbenfroher, vor allem am Messestand von Le Creuset wurden durch die vielen kräftigen Farbneuheiten bereits im Februar Frühlingsgefühle geweckt. Zum anderen hinterlässt der bereits erwähnte Natürlichkeitstrend auch in der Farbwelt vieler Hersteller seine Spuren. So wird die natürliche Farbgebung vieler Materialien einfach beibehalten.

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Le Creuset Salz- und Pfeffermühlen

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Quelle: ambientetrends

Materialtrends

Bei den verwendeten Materialien ist uns aufgefallen, dass es ein kleines Revival von klassischen Werkstoffen gibt. Viele Materialien, die fast schon ein bisschen in Vergessenheit geraten waren, erleben ein Revival. Beispiele hierfür sind Kupfer, Kork und unbehandeltes Holz in allen Variationen. Nachhaltigkeit, wie bereits erwähnt, eines der starken Themen auf der diesjährigen Ambiente, spielt auch bei der Wahl der verwendeten Materialien eine große Rolle. So wird vermehrt darauf geachtet, dass die Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen und der Produktionsprozess umweltfreundlich abläuft. In diesem Bereich sind uns vor allem die vielen aus Bambus gefertigten Artikel im Gedächtnis geblieben.

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Kinderbesteck aus Bambus

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Weyersberg Kupfer-Kochgeschirr

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Japanische Messer werden von Hand gefertigt

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Zwergen & Riesen Retro Kochgeschirr in Emaille von Riess 

Schee wars!

Auch in diesem Jahr haben wir die Messe wieder sehr beeindruckt – und mit einem Leuchten in den Augen – verlassen. Auch wenn wir durch unsere lange Geschäftshistorie wissen, dass Trends kommen und gehen und einige von ihnen sehr kurzlebig sind, hat uns vor allem das Konzept der Nachhaltigkeit sehr gut gefallen. Auch das Konzept des Minimalismus und der Trend dazu, das Schöne im Einfachen zu sehen, sowie die verstärkte Verwendung von klaren Formen und Strukturen, fanden wir sehr schön anzusehen. Ein weiteres persönliches Highlight waren die sehr farbenfrohen neuen Le Creuset Artikel. Schee wars, wir freuen uns schon riesig aufs nächste Jahr.

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